Bisher habe ich gerne den Minio S3 Server zusammen mit meiner Mastodon Instanz metalhead.club genutzt, um dort Mediendateien abzulegen. Doch seit Sommer letzten Jahres nimmt das Minio-Projekt leider einen Verlauf, der mich dazu bewegt hat, mich nach Alternativen umzusehen: Zuerst wurde der interne Dateibrowser aus der Verwaltungsoberfläche gestrichen - kurz darauf wurde dann verkündet, dass Minio nicht mehr als Open Source Projekt weiter gepflegt würde. Außerdem wurde die Verteilung von Minio-Binaries eingestellt. Es gab also keine Updates mehr. Minio ist seitdem effektiv tot - zumindest, was die Community Version angeht.

Mit SeaweedFS habe ich allerdings eine tolle Alternative gefunden, auf die ich meine Mastodon Instanz kürzlich umgestellt habe. Hier beschreibe ich, in welche Probleme ich dabei gelaufen bin und wie ich diese gelöst habe.

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Kürzlich habe ich für einen Kunden den S3-Storage für eine Mastodon Instanz von Minio S3 auf ein extern gehostetes Hetzner S3 umgestellt. Das bringt auch eine Änderung bei der Datensicherung mit sich: Statt einfach nur das lokale Minio-Dateisystem zu sichern, muss sich für das Hetzner S3 Bucket eine andere Lösung überlegt werden. Im Folgenden will ich meine Lösung dafür aufzeigen.

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Im Auftrag eines Kunden hatte ich kürzlich die Aufgabe, ein S3 Bucket für eine Mastodon-Instanz von einer selbst gehosteten Minio-Instanz zu Hetzner S3 zu übertragen. Das Vorgehen und meine genutzten Konfigurationen will ich hier erklären.

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Wie beispielsweise in meinem Artikel “Ein eigenes kleines CDN für meine Mastodon Instanz metalhead.club” gezeigt, nutze ich gerne CNAMEs, um meine DNS-Einträge zu organisieren. Üblicherweise lege ich für jeden Host einen DNS-Record an, der seinen Hostnamen auf die IP mappt. Dann verwende ich einen oder mehrere CNAME-Einträge, um gewisse (Sub-) Domains je nach Dienst und Verwendungszweck auf diese CNAMES zu verlinken. Das hilft bei der Übersicht und kann die Organisation erleichtern - vor allem, wenn einmal IP-Adressen für Hosts ausgetauscht werden müssen. Dank der Verkettung der Einträge muss nur das letzte Mapping von Server-Hostname zu IP angepasst werden, wenn die IP-Adresse des Zielhosts sich einmal ändern sollte.

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Seit der großen Twitter-Welle, die das Mastodon-Netzwerk bzw. das Fediverse im weiteren Sinne im Herbst und Winter 2022 geflutet hat, spielen internationale User für den metalhead.club eine größere Rolle. Der Service ist vollständig in Deutschland gehostet und das war bis vor kurzem auch noch so. Doch mit der steigenden Zahl von internationalen Mitgliedern kommen auch neue Herausforderungen: Beispielsweise die der zügigen Content-Auslieferung.

Solange sich die Nutzer hauptsächlich in Deutschland und Europa befinden, sind die Latenzzeiten zum “Full Metal Server” in Frankfurt gering. Anders sieht es aber beispielsweise für die Nutzer aus Kanada, aus den USA und aus Australien aus, von denen es eine nicht zu unterschätzende Zahl im metalhead.club gibt. Für diese Nutzer war die Nutzung von metalhead.club manchmal ein kleines Geduldsspiel, denn vor allem Videos und größere Bilder erschienen nur mit einer kleinen Verzögerung auf der Website. Ich kann die Situation nur im Browser simulieren, doch bereits ein Ping von mehr als 200 ms verdirbt einem an so mancher Stelle den Spaß am Durchscrollen der Timeline.

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