… oder: Krisenmanagement für arme Admins. Am Mittwoch geht es für mich auf zum diesjährigen Summer Breeze Metal Open Air in Dinkelsbühl. Das bedeutet leider nicht nur Genuss für meine Ohren, sondern auch Stress: Der Admin in mir macht sich Gedanken, ob denn auch alle Server ohne Störungen über die Festivalzeit kommen werden. Unterwegs habe ich nur mein Smartphone mit einer wackeligen Mobilfunkverbindung. Darauf ist ein SSH-Client installiert, der mir Zugriff auf meine Server erlaubt.

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VirtualBox nutze ich wegen der relativ guten Grafikperformance gerne für meine Windows-VM unter Fedora 24. Bei ersten Start schlug mir eine Fehlermeldung entgegen: Das notwendige “vboxdrv”-Kernelmodul sei noch nicht geladen, daher könne die VM nicht gestartet werden. Gut - das lässt sich ja lösen: sudo modprobe vbxdrv … doch damit war es nicht getan: Das Modul ließ sich nicht in den Kernel einbinden, weil es für das aktive SecureBoot nicht mit einem passenden MOK (Machine Owner Key) signiert worden war.

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Je nach Modell beherrschen die Yubikeys der Firma Yubico verschiedene Authentifizierungsverfahren. Nach dem ich mir einen Yubikey Neo zugelegt hatte, fiel es mir schwer, zwischen den Betriebsmodi zu unterscheiden. Mit diesem Beitrag will ich neuen Usern einen Überblick über die möglichen Authentifizierungsverfahren geben, sie erklären und die Vor- und Nachteile nennen. Vorgestellt werden hier die folgenden Yubikey-Modi: HOTP TOTP Challenge-Response via HID Yubico OTP U2F HOTP HOPT steht für “HMAC-based one time password”.

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Manchmal ist es sinnvoll, E-Mails von einem Server aus nicht direkt in das Internet zu verschicken, sondern ein E-Mail Gateway / einen Postfix-Relayserver zu nutzen. Der absendende Server funktioniert dann wie ein normaler E-Mail Client und schickt seine E-Mail zuerst an einen zentralen Mailserver, der diese dann an das Ziel weiterleitet. Das kann z.B. aus folgenden Gründen sinnvoll sein: Ein Server an einem DSL-Anschluss soll E-Mails versenden. Ein direkter Versand wird aus verschiedenen Gründen nicht empfohlen (Dynamische IP-Adresse, kein passendes Reverse DNS, …) Mehrere Server werden betrieben.

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Im Frühjahr 2014 habe ich meine erste ausführliche Anleitung zur Einrichtung eines einfachen Mailservers mit Postfix und Dovecot auf diesem Blog veröffentlicht. Viele Leser sind so erfolgreich zu ihrem privaten oder geschäftlichen Mailserver gekommen. Nachdem nun zwei Jahre vergangen sind und sich mittlerweile auch mein eigenes Setup geändert hat, will ich euch mit diesem Beitrag eine neue, aktualisierte Anleitung für einen Mailserver mit erweiterten Funktionen vorstellen. Diese Anleitung wurde mehrmals im Ganzen auf einem neu installierten Ubuntu Server getestet und für funktionierend befunden.

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