“Kein Backup - kein Mitleid” - ein Motto, das auch ich mir mittlerweile zu eigen mache. Nach einigen Pannen mit fälschlicherweise unwiderruflich gelöschten Dateien musste ich vor einigen Jahren auf schmerzhafte Art und Weise lernen, dass regelmäßige Backups wichtiger Daten nicht ein nettes Feature sind, sondern die Pflicht eines verantwortungsvollen Admins. Das schließt nicht nur Desktop-Rechner ein, sondern vor allem auch Server, die zentrale Dienste bereitstellen, ohne die jeder einzelne User möglicherweise nicht arbeiten kann.

Im Laufe der Jahre habe ich verschiedenste Backup-Lösungen auf meinen Server eingesetzt - Meine aktuelle Lösung gefällt mir aber am besten, daher will ich sie euch in diesem Beitrag kurz vorstellen.

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Für meine Statusseite https://status.trashserver.net setze ich aus verschiedenen Gründen einen eigenen Reverse Proxy ein, um auf der Übersichtsseite von Uptimerobot.com HTTPS TLS-Verschlüsselung anbieten zu können. Nach der Einrichtung meines Nginx Webproxies war die Statusseite jedoch regelmäßig nicht mehr erreichbar (“502 - Bad Gateway”). Erst nach einem Neustart von Nginx konnte die Seite wieder aufgerufen werden. Die Ursache für die regelmäßigen Unterbrechungen war eine dynamische IP-Adresse hinter dem Zielhost “stats.uptimerobot.com”. Mit folgender, klassischer Konfiguration wird der Zielhost nur ein Mal beim Start von Nginx aufgelöst:

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Um hochverfügbare Dienste zu hosten, empfiehlt es sich, Server bei mehreren Hostern in verschiedenen, geografisch verteilten Rechenzentren zu betreiben. Die Server-to-Server-Kommunikation innerhalb des Serverclusters sollte dabei verschlüsselt stattfinden. Das lässt sich am einfachsten über ein Cluster-eigenes VPN erreichen - also ein privates Netzwerk, das nur dem sicheren Informationsaustausch der Server untereinander dient. Ich habe mich nach einer passenden VPN-Lösung für ein Projekt umgesehen und habe die für mich perfekte Softwarelösung gefunden: PeerVPN von Tobias Volk.

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Obwohl das Betreiben einer eigenen CA (Certification Authority) in den meisten Fällen weder notwendig noch ratsam ist, gibt es auch Ausnahmen: Wenn z.B. Unternehmens-interne Dienste abgesichert werden sollen, kann es einfacher / sicherer oder sogar erforderlich sein, selbst signierte Zertifikate einzusetzen. Während meiner Beschäftigung bei der ADITO Software GmbH habe ich ein Tool zur Verwaltung von X.509-Zertifikaten im Unternehmensumfeld entwickelt. Nachdem erste Tests und das Aufsetzen der Produktivumgebung erfolgreich waren, galt es nun, das Root-Zertifikat der eigenen CA auf die Windows- und Linuxrechner der Mitarbeiter zu verteilen.

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Nach dem ich euch im ersten Teil erklärt habe, wie ihr eine Hugo-Website mit einem vorgefertigten Theme erstellen könnt, lernt ihr hier, ein eigenes Theme zu erstellen. Grundkenntnisse in HTML sind dafür selbstverständlich Voraussetzung. Auch Erfahrung in Go kann nicht schaden - ist für diesen Beitrag aber nicht erforderlich. Hier soll es um die Erstellung eines sehr grundlegenden Themes gehen. Ich werde daher nur auf die wichtigsten Aspekte eingehen und das Thema “Design” beispielsweise ganz beiseite lassen.

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