Mein Harman Kardon HKTS 16 Hifi Lautsprecher-Set beinhaltet einen HTKS210 Subwoofer, mit dem ich in letzter Zeit etwas Ärger hatte. Wenn der Subwoofer über den LFE-Kanal angeschlossen wurde und der Input-Schalter von “normal” auf “LFE” umgelegt wurde, begann der Subwoofer leise zu pfeifen. Nicht sehr hoch, nicht sehr laut, aber so, dass man extrem genervt wurde, wenn gerade keine Musik lief und der Subwoofer eingeschaltet war.

Meine erste Lösung war, den Subwoofer zwar über LFE angeschlossen zu lassen, aber den Input-Schalter auf “normal” gestellt zu lassen. Das Signal kommt trotzdem an, wird aber durch einen zusätzlichen Tiefpass geleitet, der eigentlich für den normalen Input gedacht ist (der das volle Frequenzspektrum an den Subwoofer gibt). Das hat soweit funktioniert. Der Tiefpass hat das Pfeifen herausgefiltert.

Weiterlesen

Kaum einer meiner Server läuft nur mit einer einzigen Anwendung. Der Webserver, auf dem dieser Blog läuft, beherbergt nicht nur thomas-leister.de, sondern auch noch zwei andere Blogs und weitere PHP-basierte Webdienste, die ich zur Verfügung stelle. Aus Sicht eines Hackers ein lohnenswertes Ziel: Wird über eine PHP-Anwendung wie z.B. einen schlecht gepflegten Wordpress-Blog Zugriff auf das Dateisystem des Servers erlangt, kann der Hacker nicht nur die unsichere Webapplikation angreifen, sondern auch alle anderen Anwendungen, die unter dem PHP-User laufen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die PHP-Anwendungen etwas voneinander abzuschotten, sodass ein Angreifer von der einen PHP-Anwendung aus keine andere PHP-Anwendung beeinträchtigen kann. Dies erreicht man, indem man für jede Anwendung einen eigenen User anlegt, der PHP ausführt. Die Verzeichnisrechte werden so gesetzt, dass nur der jeweils zugedachte PHP-User Zugriff auf die Anwendungsdateien hat und keine weiteren Änderungen im Dateisystem vornehmen kann.

Weiterlesen

Das Let’s Encrypt Projekt (hinter dem unter anderem Mozilla, Facebook und Cisco als Sponsoren stecken) ist gestern in den Public Beta Betrieb übergegangen. Von nun an können nach belieben kostenlose TLS (aka SSL)-Zertifikate für die eigenen Domains erstellt werden. Für den Erhalt eines Zertifikats sind nur wenige, einfache Schritte erforderlich, die ich im Folgenden erkläre:

Let’s Encrypt nutzt ein Protokoll namens “ACME” zur Kommunikation mit den CA-Servern. Ich habe den Referenz-ACME-Client “Certbot” von LE genutzt - um den soll es hier gehen. Außerdem wird der Client in dieser Anleitung direkt auf dem Zielserver ausgeführt - das ist die einfachere Methode. Wer den Client nicht auf dem Zielserver der Domains ausführen will oder kann (oder den laufenden Webserver-Betrieb nicht unterbrechen will), kann alternativ den “Manual Mode” verwenden (siehe Dokumentation unter: https://certbot.eff.org/docs/)

Weiterlesen

Wie ihr vielleicht schon durch diesen Blog mitbekommen habt, war ich kürzlich auf der Suche nach einem neuen Provider für meine Domains. Mein bisheriger Domain-Hoster Hetzner bietet noch kein DNSSEC an, sodass ich mich nach einer Alternative umgesehen habe und zunächst auf das Unternehmen OVH aus Frankreich gestoßen bin. OVH hat allerdings beim Support ganz klar versagt und auch sonst konnten die Leistungen von OVH nicht überzeugen, sodass ich nach nur wenigen Stunden bei OVH erneut auf der Suche nach einem Hoster war, der mir DNSSEC anbietet.

Weiterlesen

Neben der Verfügbarkeit und der verfügbaren Hardwareressourcen spielt bei der Wahl des richtigen Server-Pakets bei einem Hoster natürlich auch die Netzanbindung eine bedeutende Rolle. Nur mit einer schnellen und zuverlässigen Anbindung lassen sich Fluten von Anfragen bewältigen. Da bei Hostern hier und da gerne getrickst oder nicht die erwartete Leistung bereitgestellt wird, ist ein kurzer Test der Netzwerk-Bandbreite zu empfehlen.

Für Desktop-Computer und Smartphones wird gerne das speedtest.net Netzwerk zusammen mit der gleichnamigen Website genutzt. Eine Flash-freie Alternative dazu wäre speedof.me, das auf HTML5 basiert. Da fähige Admins einen Linux Server natürlich niemals mit GUI administrieren würden ;) , sind die beiden Browser-basierten Speedtests jedoch uninteressant. Für speedtest.net gibt es zwar eine Python-Anwendung für das CLI - allerdings misst diese die Bandbreite für Up- und Downlink völlig unzuverlässig.

Weiterlesen