Fedora 24: Suspend to Disk (Hibernate) aktivieren

 – „… die 100tausendse Anleitung dazu…“ –

Suspend to Disk / „Hibernating“ erlaubt es, nach dem vollständigen Herunterfahren eines Desktop-Rechners genau an der Stelle weiterzuarbeiten, an der man zuletzt war. Der Unterschied zu einem einfachen Standby: Der Zustand des Rechners wird nicht im RAM behalten (wo er beim Kappen der Stromzufuhr verloren geht), sondern auf die Festplatte. Der Rechner kann also über Nacht vom Strom getrennt werden, und trotzdem bleibt die Arbeitsoberfläche am nächsten Morgen dieselbe, wie am Abend zuvor. Unter Linux verwendet man normalerweise den SWAP-Bereich, um dort eine Kopie des RAMs zu speichern. Damit Suspend to Disk funktioniert, muss der SWAP-Speicher mindestens so groß sein, wie der Arbeitsspeicher.

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[Tvheadend] Using HTSP Plugin with VLC 3.0

As the current version of the HTSP plugin for VLC does not work with VLC 3.0 libraries, I released a fixed version of the official plugin on GitHub: https://github.com/ThomasLeister/vlc-htsp-plugin/

For compilation, set up a basic make environment with g++ and the VLC development libraries, download the fixed source code and enter „make“:

sudo dnf install gcc-c++ vlc-devel libatomic
wget https://github.com/ThomasLeister/vlc-htsp-plugin/archive/master.zip
unzip master.zip
cd vlc-htsp-plugin-master
make

(Package installation according to Fedora’s dnf)

After successful compilation you can copy libhtsp_plugin.so to /lib64/vlc/plugins/access/ and start up VLC to setup the plugin.

sudo cp libhtsp_plugin.so /lib64/vlc/plugins/access/

 


Fedora 23: SSD Trim bei verschlüsselter Festplatte aktivieren

Für Arch Linux habe ich vor einiger Zeit in diesem Beitrag schon beschrieben, wie man die Trim-Funktion für SSDs bei aktivierter LUKS-Verschlüsselung aktiviert. Ich bin mir darüber im Klaren, dass das Trimmen die Verschlüsselung schwächen kann (und die Funktion wohl deshalb auch standardmäßig aktiviert ist) – aber mit Schreibraten unter 23 MB/s kann ich nicht leben, und doch muss Verschlüsselung auf dem Notebook einfach sein. Deshalb wird getrimmt.

In der Datei /etc/crypttab wird am Ende ein „allow-discards“ angehängt:

luks-2b7bf06d-8b48-4d14-b199-5f3b3ba5243b UUID=2b7bf06d-8b48-4d14-b199-5f3b3ba5243b none allow-discards

Wenn LUKS in Kombination mit LVM genutzt wird, muss in der LVM-Konfigurationsdatei /etc/lvm/lvm.conf zusätzlich „issue_discards“ auf „1“ gesetzt werden:

issue_discards = 1

Wer automatisches Trimmen aktivieren will, fügt zur /etc/fstab noch die „discard“ Option zu Root-Partition (und ggf. Home-Partition) hinzu:

/dev/mapper/fedora_thomas--nb-root / ext4 defaults,discard,x-systemd.device-timeout=0 1 1
UUID=851c18c3-daa9-456f-90bd-df3b21966ca2 /boot ext4 defaults 1 2
UUID=9A54-7F3C /boot/efi vfat umask=0077,shortname=winnt 0 2
/dev/mapper/fedora_thomas--nb-home /home ext4 defaults,discard,x-systemd.device-timeout=0 1 2
/dev/mapper/fedora_thomas--nb-swap swap swap defaults,x-systemd.device-timeout=0 0 0

Abschließend wird das initramfs mit der neuen Konfiguration neu generiert

sudo dracut --force

… und der Rechner neu gestartet. Zum manuellen Trimmen wird das Kommando

sudo fstrim -v /

ausgeführt. Die SSD sollte nun wieder deutlich schneller beschreibbar sein. Das Ergebnis bei mir: Von 23 MB/s auf 310 MB/s. Wenn sich das mal nicht gelohnt hat … ;-)


trashserver.net XMPP ab sofort via Tor Hidden Service erreichbar

Seit gestern Abend ist mein XMPP-Service „trashserver.net“ auch via „.onion-Link“ / „TOR Hidden Service“ erreichbar. Die Adresse für Client-Verbindungen lautet:

m4c722bvc2r7brnn.onion

Bei der Einrichtung im XMPP-Client muss beachtet werden, dass …

  1. … der XMPP-Client seine Verbindung via TOR-Client herstellt
  2. … die Verbindung zum Host m4c722bvc2r7brnn.onion hergestellt wird, wobei das „trashserver.net“ in der Benutzer- ID erhalten bleibt.

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TOR Hidden Service für Zugriff auf Prosody XMPP Server einrichten

Heute bin ich via E-Mail gefragt worden, ob man meinen XMPP-Server nicht auch über einen TOR Hidden Service erreichen könne. Das sei zuverlässiger und schneller, als der übliche Zugriff via TOR und dem normalen DNS. Deshalb habe ich kurz recherchiert, wie ich das Feature anbieten kann – und so geht’s:

Tor installieren:

apt install tor

/etc/tor/torrc bearbeiten und diese Zeilen einfügen:

HiddenServiceDir /var/lib/tor/xmpp_c2s/
HiddenServicePort 5222 127.0.0.1:5222

Danach wird TOR neu gestartet:

service tor restart

In der Datei /var/lib/tor/xmpp_c2s/hostname ist der automatisch generierte .onion-Link hinterlegt, der beim Neustart automatisch generiert wurde.


Tödlicher Tesla Autopilot-Unfall

Eigentlich wollte ich ja auch schon ein paar Worte zu dem tödlichen Unfall eines Tesla-Fahrers bei aktiviertem Autopiloten verlieren. Wie sich herausgestellt hat, hat das Benedikt schon für mich übernommen: http://blog.linux-statt-windows.org/der-toedliche-tesla-unfall-und-die-experten-der-medien/

Die Quintessenz: Es nützt nichts, jetzt einen Automobilhersteller oder die Technik zu verteufeln: Der Fahrer hat fahrlässig gehandelt und sein Fahrzeug nicht ausreichend überwacht. Tesla weißt ausdrücklich darauf hin, dass der Autopilot experimentell ist und durch einen menschlichen Fahrer permanent im Blick behalten werden muss. Nur an einer Stelle finde ich Kritik an Tesla gerechtfertigt: Darf ein solches System wirklich auf Consumer-Fahrzeugen erprobt werden?


WordPress: Defekte Links in Beiträgen finden

Broken Link Checker im Dashboard

Durch meine Umstellung auf ein anderes URL-Format wurden einige interne Verlinkungen in meinem Blog beschädigt. (Das hätte ich mal lieber bleiben lassen sollen!). Jedenfalls kam es in den letzten Stunden wohl in vielen Fällen zu einem „Seite nicht gefunden“-Fehler. Um die defekten Verlinkungen in Beiträgen ausfindig zu machen, habe ich mir heute das WordPress-Plugin „Broken Link Checker“ installiert. Ein Plugin, das ist sehr empfehlen kann! Alle Beiträge / Seiten / … werden auf Links gescannt. Die Links werden in eine Datenbank eingetragen und einzeln auf Gültigkeit überprüft. Defekte Links können in einer Übersicht angezeigt und direkt verbessert oder entfernt werden. Das ganze funktioniert so gut, dass man in kürzester Zeit seinen Blog aufräumen bzw. fixen kann.


Einfaches Echtzeit-Monitoring mit Netdata

Es gibt wenig Software, von der ich sofort überzeugt bin. Netdata gehört aber definitiv dazu: Das 2013 gestartete Projekt hat sich auf die Fahnen geschrieben, eine möglichst einfache Lösung für Realtime-Monitoring von Linux-Servern anzubieten. Lösungen zur Echtzeitüberwachung von Servern gibt es zu genüge: Mal mit hübschem Webinterface, mal mit weniger benutzerfreundlicher Oberfläche. Zu Netdata kann ich sagen: Hier wurde aus meiner Sicht wirklich alles richtig gemacht. Warum? Darum:

  • Einfache, gut strukturierte Weboberfläche
  • Keine Konfiguration notwendig: Installieren und los geht’s!
  • Nur wenige Software-Abhängigkeiten
  • In C entwickelt: Kein Nodejs oder Java!

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