Bisher habe ich gerne den Minio S3 Server zusammen mit meiner Mastodon Instanz metalhead.club genutzt, um dort Mediendateien abzulegen. Doch seit Sommer letzten Jahres nimmt das Minio-Projekt leider einen Verlauf, der mich dazu bewegt hat, mich nach Alternativen umzusehen: Zuerst wurde der interne Dateibrowser aus der Verwaltungsoberfläche gestrichen - kurz darauf wurde dann verkündet, dass Minio nicht mehr als Open Source Projekt weiter gepflegt würde. Außerdem wurde die Verteilung von Minio-Binaries eingestellt. Es gab also keine Updates mehr. Minio ist seitdem effektiv tot - zumindest, was die Community Version angeht.
Mit SeaweedFS habe ich allerdings eine tolle Alternative gefunden, auf die ich meine Mastodon Instanz kürzlich umgestellt habe. Hier beschreibe ich, in welche Probleme ich dabei gelaufen bin und wie ich diese gelöst habe.
Seit einigen Wochen ist die neue Debian-Version “Trixie” zum Upgrade von Debian “Bookworm” erhältlich - und damit haben sich auch einige meiner Leser zu einer Aktualisierung ihres Mailserver-Setups aus meiner “Mailserver mit Dovecot, Postfix, MySQL und Rspamd unter Debian 10 Buster [v1.0]” Mailserveranleitung entschieden. Das für Debian Buster beschriebene Setup funktioniere nämlich genauso gut auch für Debian Bookworm - aber mit Debian Trixie kommt der Bruch:
Die Konfigurations-Syntax hat sich an einigen Punkten stark geändert und alte Konfigurationen aus vorherigen Dovecot-Versionen können nicht mehr eingelesen werden. Dieser Beitrag geht auf die Änderungen in der neuen Version 2.4 ein und erklärt die Migration anhand des Beispiels der oben erwähnten Mailserveranleitung. Alle Änderungen spielen sich in der Datei /etc/dovecot/dovecot.conf ab. Weitere Änderungen (z.B. an Datenbankschema o.Ä.) sind nicht notwendig.
Seit vielen Jahren setze ich beim Hosting meiner Services auf das Virtualisierungs- und Containermanagement-Tool “Incus” (vorher “LXD”). Incus läuft dabei in einer virtuellen Maschine und hilft mir, eine Separierung auf Applikationsebene herzustellen. So gibt es beispielsweise einen Incus-Container für trashserver.net, einen weiteren für metalhead.club usw. Die Root-Dateisysteme der einzelnen Container befinden sich dabei in einem ZFS-Dateisystem. So kann ich platzsparende Snapshots von meinen Containern vor kritischen Wartungsaktionen anlegen, z.B. vor Updates oder Betriebssystemupgrades.
Da ich den zugrundeliegenden Speicher kürzlich erneuert habe, will ich hier mein Storage-Setup kurz vorstellen und für mich (aber auch euch ;-) ) dokumentieren, auf was ich geachtet habe und wie ich meine Container auf den neuen Storage umgezogen habe.