Die meisten von uns nutzen mehrere Kanäle, um für andere Menschen online erreichbar zu sein. Skype, Facebook, Google Talk, Google Plus, Twitter, Facebook, WhatsApp, Mail, Brieftaube. Jeder hat ein anderes Portfolio an Diensten, über die er erreichbar ist. Die einen beschränken sich auf ein paar wenige, andere wollen möglichst alles abdecken und haben sich überall registriert, was gerade so “in” ist.
Das Problem ist nur, dass nicht jederalles hat. Der eine verflucht Facebook, der andere will kein Skype, wieder ein anderer kann sich mit Google Talk nicht anfreunden. Kommunikation wird dadurch unbequem und irgendwie lästig. Und wer alles hat, ist gestresst ohne Ende und weiß gar nicht mehr, wo er zuerst klicken soll. Ständiges Umschalten zwischen Clients und Websites ist an der Tagesordnung. Hier blinkt es auf, dort blinkt es auf und ab und zu wird auch was übersehen.
Wie wäre es aber, wenn wir eine zentrale Anlaufstelle für unsere Kommunikation im Internet hätten? Sowas wie ein “Supernetzwerk”, das alle Vorteile der gängigen sozialen Netzwerke und Messaging-Netzwerke vereint? Es lassen sich Posts verfassen wie bei Google+ und Facebook, kürzere Statusupdates ähnlich wie bei Twitter, natürlich darf auch ein Chat nicht fehlen und Videotelefonie sollte auch dabei sein. Dazu noch eine Möglichkeit, längere Nachrichten in Form von E-Mails zu verschicken.
Vor ein paar Wochen war ich wieder einmal auf der Suche nach einer OpenSource Lösung, die meine OwnCloud Installation bezüglich des Synchronisierens von Dateien ersetzen kann. Mit der Synchronisierung von OwnCloud habe ich schlechte Erfahrungen gemacht und ich brauchte eine zuverlässige Cloud-Lösung, um meine Daten zwischen den PCs und dem Server zu synchronisieren.
So bin ich also auf Seafile gestoßen, ein Projekt von ein paar chinesischen Entwicklern, die das Ziel haben, Cloudsoftware an den Mann zu bringen, die auch mit Teamfunktionen punkten kann. Das Projekt ist OpenSource und auf GitHub zu finden. Noch ist alles bis auf die Android Client App kostenlos. Auf Nachfrage hieß es, man wolle das Projekt so gut es geht kostenlos und unter einer OpenSource Lizenz halten. Um das Projekt auf dauer rentabel zu machen, wird aber auch eine kommerzielle Installation auf https://seacloud.cc/ angeboten. Außerdem soll es in Zukunft Erweiterungen in Form von Plugins geben, die nur kostenpflictig vertrieben werden und Sonderfunktionen nachliefern.
Seafile ist ein OpenSource Projekt einiger chinesischer Entwickler, die das Ziel haben, eine zuverlässige Cloudlösung anbieten zu können, die auch Teamfunktionen bietet. (Wer sich die Installation eines eigenen Servers sparen will, kann auch auf die kostenpflichtige Installation der Entwickler ausweichen und sie damit finanziell unterstützen: https://seacloud.cc/
Die Installation eines eigenen Seafile Servers ist gar nicht so kompliziert und in relativ kurzer Zeit erledigt. Ein bereits installierter Apache Webserver für die Weboberfläche wird vorausgesetzt.
Anfang des Jahres hatte ich schon einmal mein Glück mit Cyanogen Mod 10.1 (Nightly) versucht, doch das Ergebnis nach ein paar Tagen Nutzung war ziemlich ernüchternd. Es gab noch größere Schwierigkeiten bei der Stabilität und der Performance, aber vor allem die Kamera war nahezu unbrauchbar. Einfache Aufnahmen wurden zur Geduldsprobe. Nach diesem Exkurs ins CM Lager kam die zuvor gesicherte Samsung ROM auf das Smartphone und alles war wieder beim Alten.
Vor etwa 2 Wochen tauchten aber auch bei der original Samsung ROM einige Ruckler und Hänger auf, sodass ich mich entschloss, der CM 10.1 Nightly ROM eine weitere Chance zu geben.
Wer das Optimum aus seiner AMD Grafikkarte herauskitzeln will, kommt um den proprietären AMD Grafiktreiber für Linux nicht herum. Der freie radeon Treiber funktioniert zwar auch, kommt aber mit dem ein oder anderen Grafikchip nicht so gut klar und verheizt eine Menge Energie. Bei mir waren an Laptop und Desktop Rechner die Lüfter ziemlich laut und der Akku am Laptop innerhalb von einer Stunde leer.
Mit dem AMD Treiber ist Ruhe und die beiden Computer laufen ruhig und kühl.
Heute hab ich mir die neueste Ubuntu Version 13.04 auf meinem Desktop Rechner installiert und es mir nicht entgehen lassen, auch gleich den neuesten AMD Treiber 13.4 von der AMD Website zu installieren, der gestern erst veröffentlicht wurde.
Wenn ich unter Ubuntu 13.04 das AMD CCC (Administrativ) öffnen will, bekomme ich zwar einen Dialog, in dem ich das Passwort eingeben kann, aber das Passwort wird nicht akzeptiert und das CCC nicht gestartet.
Warum? Keine Ahnung. Der Vorgang wird mit “Fehler bei der Authentifizierung” abgebrochen.
Abhilfe schafft aber das Starten über das Terminal: